Programm 2009
SO. 8. FEBRUAR > 16 UHR > Pavillon
> NEW YORK – WUPPERTAL <
Rob Brown Saxofon, Flöte
Dietrich Rauschtenberger Perkussion
Rob Brown gehört zur New Yorker Jazz-Avantgarde und ist häufig Mitwirkender des von Peter Kowald in New York mitbegründeten Vision Festivals. Mit Altsaxofon und Flöte lässt er sich solo und im Dialog mit dem Schlagzeuger Dietrich Rauschtenberger auf die außergewöhnliche Klangwirkung des Ausstellungspavillons ein. Inmitten der Skulpturen von Eduardo Chillida erwartet die Zuhörer ein musikalisches Experiment, ein Erlebnis der besondere KlangArt.
CD-Tipp: Rob Brown „The Big Picture“ (MARGE Records)
SO. 19. APRIL > 18 UHR > Pavillon
> HORNOLOGY - DANCE - SCULPTURES <
Arkady Shilkloper Horn, Alphorn
Jean Laurent Sasportes Tanz
Das schweizer Alphorn hat durch Arkady Shilkloper eine neue Dimension als Jazz-Instrument erfahren. Als klassisch ausgebildeter Hornist, ehemals Mitglied der Moskauer Philharmonie, hat er mit dem Moscow Art Trio Furore gemacht. Auf seinem Instrument zählt er weltweit zu den gefragtesten Solisten, im Jazz und in der Klassischen Musik.
Mit seinen Hörnern ist Arkady Shilkloper prädestiniert, im nachhalligen Kunstpavillon akustische Hörerlebnisse zu schaffen. Besondere Spannung erhält die Musik- und Tanz-Performance durch die Beteiligung von Jean-Laurent Sasportes, der sich nicht nur als Solotänzer im Tanztheater Pina Bauschs einen Namen erworben hat, sondern auch als Partner von Peter Kowald, als Choreograf und als Dozent.
CD-Tipp: Arkady Shilkloper „Hornology“ (boheme music)
SO. 17. MAI > 18 UHR > Pavillon
> MOVIN G SOUNDS <
Markus Stockhausen Trompete
Tara Bouman Klarinette
Als Trompeter ist er im Jazz genauso zu Hause wie in der zeitgenössischen und klassischen Musik; als Interpret, Improvisator und Komponist hat Markus Stockhausen auf der internationalen Musikbühne einen hervorragenden Namen. Im Duo mit Tara Bouman bevorzugt Markus Stockhausen Räume mit außergewöhnlicher Akustik, wie Kirchen und Museen, wo sich der Bläserklang besonders gut entfalten kann. Der Klang entfaltet sich als Wechselspiel von Komposition und intuitiver Musik.
CD-Tipp: Tara Bouman - Markus Stockhausen „Thinking About“ (Aktivraum-Musik)
SO. 21. JUNI > 18 UHR > Open Air
> JOURNEY <
Rabih Abou-Khalil Oud
Joachim Kühn Piano, Saxofon
Jarrod Cagwin Perkussion
Arabische Tonskalen, labyrinthische Themen, ungerade Metren bilden die Basis seiner Musiksprache. Rabih Abou-Khalils Klangkosmos verbindet sich mit den brillanten Improvisationen des Tastenkünstlers Joachim Kühn, der seine Wurzeln gleichermaßen bei Johann Sebastian Bach und Ornette Coleman sieht. Zusammen mit Jarrod Cagwin, der für das rhythmische Fundament sorgt, entfalten sie eine geistesgegenwärtige Interaktion mit humorvollen Pointen und überraschenden Wendungen.
CD-Tipp: Rabih Abou-Khalil / Joachim Kühn / Jarrod Cagwin
„Journey To The Centre Of An Egg“ (enja Records)
SO. 5. JULI > 18 UHR > Open Air
> CELEBRATING JIMI HENDRIX <
Nguyên Lê Gitarre
Cathy Renoir Gesang
Linley Marthe Bass
Francis Lassus Schlagzeug
Hendrix ist ein Mythos der Popkultur. Doch er war auch einer der experimentierfreudigsten und kreativsten Musiker an der Schwelle zwischen Rock und Jazz. Für Nguyên Lê ist Hendrix ein Vorbild in seiner Art der unkonventionellen Gitarrentechnik und künstlerischen Gestaltung. Als Sohn vietnamesischer Exilanten in Paris geboren hatte Nguyên Lê zunächst Kunst und Philosophie studiert. Gitarre lernte er autodidaktisch, schaffte den Sprung ins Orchestre National de Jazz, seine außergewöhnliche Begabung und musikalische Eigenart machten ihn international bekannt. Seine eigenen Projekte haben meist einen musikethnologischen Hintergrund, bei denen er sich von asiatischen oder arabischen Einflüssen inspirieren lässt.
CD-Tipp: Nguyên Lê „Purple Celebrating Jimi Hendrix“ (ACT)
FR. 28. AUGUST > 20 UHR > Open Air
> NOMAD <
Ferenc Snétberger Gitarre
Arild Anderson Bass
Paolo Vinaccia Schlagzeug
Auf dem Weg zu einer Synthese aus Flamenco, Jazz und Klassik verschmilzt Ferenc Snétberger diese Einflüsse zu einem ganz persönlichen Stil. Der musikalische Kosmopolit entstammt einer ungarischen Sinti-Roma-Familie. Mit dem norwegischen Bassisten Arild Anderson und dem italienischen Perkussionisten Paolo Vinaccia hat er ein Trio gebildet, das originelle Kompositionen, virtuose Improvisation und musikalische Fantasie mit-einander vereint.
CD-Tipp: Ferenc Snétberger „Nomad“ (enja Records)
SA. 29. AUGUST > 20 UHR > Open Air
> MRS BUBBLE & BONES <
Erika Stucky Gesang, Akkordeon
Bertl Mütter Posaune
Jon Sass Tuba
special guest: Arkady Shilkloper
Aufgewachsen ist Erika Stucky in San Franzisco, von George Gruntz wurde die Schweizerin für den Jazz entdeckt. Sie schafft den Spagat: zwischen Alpen-Girlie und Jazz-Lady. Vokale Aktionskunst, von Blues bis Dada, bodenständig und abgedreht. Sie lotet alles aus, eigene Lieder und Kreationen bekannter Pop-Klassiker von Elvis, Michael Jackson, Prince oder Nirvana: bizarr und herzzerreißend.
CD-Tipp: Erika Stucky „Princess“ (Traumton Records)
SO. 30. AUGUST > 18 UHR > Open Air
> LINEA DEL SUR <
Renaud Garcia-Fons Bass
Antonio Ruiz „Kiko” Gitarre
Pascal Rollandi Perkussion
David Venitucci Akkordeon
Renaud Garcia-Fons wird von Kritikern als der „Paganini des Kontrabass“ bezeichnet. Seine musikalische Inspiration wurde der traditionelle Flamenco, den er mit seiner besonderen Spieltechnik auf seinen fünfsaitigen Bass übertrug. Angeregt durch die mediterranen Kulturen und die Musik des Orients entfalten sich Klänge und Rhythmen, die zu einer neuartigen musikalischen Symbiose führen.
CD-Tipp: Renaud Garcia-Fons „Linea del Sur“ (enja Records)

