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Klangart

Mit dem „Skulpturenpark Waldfrieden“ ist für den in Wuppertal lebenden und arbeitenden britischen Künstler Tony Cragg ein Traum in Erfüllung gegangen. Die Arbeiten Craggs und anderer international renommierter Bildhauer fügen sich harmonisch in Topographie und Natur des Parks. Inmitten der alten Industriestadt Wuppertal ist so ein magischer Ort entstanden, ein Ort der Stille, der Muße und Kontemplation, der dem alten Namen „Waldfrieden“ einen unerwartet neuen und schönen Sinn gibt.

Zur Kunst und Natur tritt nun als drittes Element - temporär - die Musik: Klangkunst - Zeitkunst. Dieser Akkord aus Natur, Kunst und Musik erklingt im Wechsel der Jahreszeiten vom Frühjahr bis hinein in den Spätsommer. Je nach Jahreszeit und Witterung „open air“ oder im gläsernen Ausstellungspavillon des Parks.

KlangArt im Skulpturenpark Waldfrieden präsentiert Konzerte auf internationalem Niveau, jenseits des Mainstreams: Der Spannungsbogen reicht vom zeitgenössischen Jazz bis hin zur Neuen Musik und Weltmusik. So verschieden diese Klangwelten auch sind, so ist ihnen hier doch eines gemeinsam: Die Musiker lassen sich vom Geist des Ortes inspirieren, Musik und bildende Kunst finden im Natur-Raum des Parks zu einer organischen Einheit, einem Dreiklang aus Natur, Musik und Kunst.

Lassen Sie sich, verehrte Kunstbetrachter und Musikhörer, überraschen und verführen von unbekannten und vertrauten Klängen, Rhythmen und Melodien an einem zauberhaften Ort.

E.Dieter Fränzel

Man benutzt zwar ganz unterschiedliche Techniken, um aus Material, seiner Masse und seinen Resonanzen neue Formen zu entwickeln, aber das Abenteuer bleibt dasselbe. Materialien neue Bedeutung geben – und der Wald schaut und hört gespannt zu.

Tony Cragg

 

KlangArt im Skulpturenpark Waldfrieden

Veranstalter: Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal
Künstlerische Leitung: E.Dieter Fränzel
Gestaltung: wppt:kommunikation
Webdesign: Gudat Consulting
Fotografen: Dennis Scharlau, E.Dieter Fränzel, Juan-Carlos Hernandez, Manfred Rinderspacher, Francesco Dalla Pozza


Eintrittspreise – inklusiv Skulpturenpark:

Für die Konzerte im Pavillon:

jeweils 15 Euro / 10 Euro ermäßigt

Open-air / Bühne draußen:

jeweils 18 Euro / 13 Euro ermäßigt

Karten-Vorbestellung: Telefon 0202-3172989

Open-air Konzert mit anschließendem Abendessen der Palette in der Villa Waldfrieden

jeweils 68 Euro pro Person (inkl. Konzert)

Reservierung: Telefon 0202-506281

Anschrift

Hirschstraße 12,
42285 Wuppertal
Telefon 0202-3172989

SteuerIDNr. 132/5900/2743

E-Mail: info@skulpturenpark-waldfrieden.de

Web: www.skulpturenpark-waldfrieden.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr

Anfahrt:

Anfahrt

 

 

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Programm 2009

SO. 8. FEBRUAR > 16 UHR > Pavillon

> NEW YORK – WUPPERTAL <

Rob Brown Saxofon, Flöte

Dietrich Rauschtenberger Perkussion

Rob Brown gehört zur New Yorker Jazz-Avantgarde und ist häufig Mitwirkender des von Peter Kowald in New York mitbegründeten Vision Festivals. Mit Altsaxofon und Flöte lässt er sich solo und im Dialog mit dem Schlagzeuger Dietrich Rauschtenberger auf die außergewöhnliche Klang­wirkung des Ausstellungspavillons ein. Inmitten der Skulpturen von Eduardo Chillida erwartet die Zuhörer ein musikalisches Experiment, ein Erlebnis der besondere KlangArt.

CD-Tipp: Rob Brown „The Big Picture“ (MARGE Records)

SO. 19. APRIL > 18 UHR > Pavillon

> HORNOLOGY - DANCE - SCULPTURES <

Arkady Shilkloper Horn, Alphorn

Jean Laurent Sasportes Tanz

Das schweizer Alphorn hat durch Arkady Shilkloper eine neue Dimension als Jazz-Instrument erfahren. Als klassisch ausgebildeter Hornist, ehemals Mitglied der Moskauer Philharmonie, hat er mit dem Moscow Art Trio Furore gemacht. Auf seinem Instrument zählt er weltweit zu den gefragtesten Solisten, im Jazz und in der Klassischen Musik.

Mit seinen Hörnern ist Arkady Shilkloper prädestiniert, im nachhalligen Kunstpavillon akustische Hörerlebnisse zu schaffen. Besondere Spannung erhält die Musik- und Tanz-Performance durch die Beteiligung von Jean-Laurent Sasportes, der sich nicht nur als Solotänzer im Tanztheater Pina Bauschs einen Namen erworben hat, sondern auch als Partner von Peter Kowald, als Choreograf und als Dozent.

CD-Tipp: Arkady Shilkloper „Hornology“ (boheme music)

SO. 17. MAI > 18 UHR > Pavillon

> MOVIN G SOUNDS <

Markus Stockhausen Trompete
Tara Bouman Klarinette

Als Trompeter ist er im Jazz genauso zu Hause wie in der zeitgenössischen und klassischen Musik; als Interpret, Improvisator und Komponist hat Markus Stockhausen auf der internationalen Musikbühne einen hervorragenden Namen. Im Duo mit Tara Bouman bevorzugt Markus Stockhausen Räume mit außergewöhnlicher Akustik, wie Kirchen und Museen, wo sich der Bläserklang besonders gut entfalten kann. Der Klang entfaltet sich als Wechselspiel von Komposition und intuitiver Musik.

CD-Tipp: Tara Bouman - Markus Stockhausen „Thinking About“ (Aktivraum-Musik)

SO. 21. JUNI > 18 UHR > Open Air

> JOURNEY <

Rabih Abou-Khalil Oud

Joachim Kühn Piano, Saxofon

Jarrod Cagwin Perkussion

Arabische Tonskalen, labyrinthische Themen, ungerade Metren bilden die Basis seiner Musiksprache. Rabih Abou-Khalils Klangkosmos verbindet sich mit den brillanten Improvisationen des Tastenkünstlers Joachim Kühn, der seine Wurzeln gleichermaßen bei Johann Sebastian Bach und Ornette Coleman sieht. Zusammen mit Jarrod Cagwin, der für das rhythmische Fundament sorgt, entfalten sie eine geistesgegenwärtige Interaktion mit humorvollen Pointen und überraschenden Wendungen.

CD-Tipp: Rabih Abou-Khalil / Joachim Kühn / Jarrod Cagwin

„Journey To The Centre Of An Egg“ (enja Records)

SO. 5. JULI > 18 UHR > Open Air

> CELEBRATING JIMI HENDRIX <

Nguyên Lê Gitarre

Cathy Renoir Gesang

Linley Marthe Bass

Francis Lassus Schlagzeug

Hendrix ist ein Mythos der Popkultur. Doch er war auch einer der experimentierfreudigsten und kreativsten Musiker an der Schwelle zwischen Rock und Jazz. Für Nguyên Lê ist Hendrix ein Vorbild in seiner Art der unkonventionellen Gitarrentechnik und künstlerischen Gestaltung. Als Sohn vietnamesischer Exilanten in Paris geboren hatte Nguyên Lê zunächst Kunst und Philosophie studiert. Gitarre lernte er autodidaktisch, schaffte den Sprung ins Orchestre National de Jazz, seine außergewöhnliche Begabung und musikalische Eigenart machten ihn international bekannt. Seine eigenen Projekte haben meist einen musikethnologischen Hintergrund, bei denen er sich von asiatischen oder arabischen Einflüssen inspirieren lässt.

CD-Tipp: Nguyên Lê „Purple Celebrating Jimi Hendrix“ (ACT)

FR. 28. AUGUST > 20 UHR > Open Air

> NOMAD <

Ferenc Snétberger Gitarre

Arild Anderson Bass

Paolo Vinaccia Schlagzeug

Auf dem Weg zu einer Synthese aus Flamenco, Jazz und Klassik verschmilzt Ferenc Snétberger diese Einflüsse zu einem ganz persönlichen Stil. Der musikalische Kosmopolit entstammt einer ungarischen Sinti-Roma-Familie. Mit dem norwegischen Bassisten Arild Anderson und dem italienischen Perkussionisten Paolo Vinaccia hat er ein Trio gebildet, das originelle Kompositionen, virtuose Improvisation und musikalische Fantasie mit-einander vereint.

CD-Tipp: Ferenc Snétberger „Nomad“ (enja Records)

SA. 29. AUGUST > 20 UHR > Open Air

> MRS BUBBLE & BONES <

Erika Stucky Gesang, Akkordeon

Bertl Mütter Posaune

Jon Sass Tuba

special guest: Arkady Shilkloper

Aufgewachsen ist Erika Stucky in San Franzisco, von George Gruntz wurde die Schweizerin für den Jazz entdeckt. Sie schafft den Spagat: zwischen Alpen-Girlie und Jazz-Lady. Vokale Aktionskunst, von Blues bis Dada, bodenständig und abgedreht. Sie lotet alles aus, eigene Lieder und Kreationen bekannter Pop-Klassiker von Elvis, Michael Jackson, Prince oder Nirvana: bizarr und herzzerreißend.

CD-Tipp: Erika Stucky „Princess“ (Traumton Records)

SO. 30. AUGUST > 18 UHR > Open Air

> LINEA DEL SUR <

Renaud Garcia-Fons Bass

Antonio Ruiz „Kiko” Gitarre

Pascal Rollandi Perkussion

David Venitucci Akkordeon

Renaud Garcia-Fons wird von Kritikern als der „Paganini des Kontrabass“ bezeichnet. Seine musikalische Inspiration wurde der traditionelle Flamenco, den er mit seiner besonderen Spieltechnik auf seinen fünfsaitigen Bass übertrug. Angeregt durch die mediterranen Kulturen und die Musik des Orients entfalten sich Klänge und Rhythmen, die zu einer neuartigen musikalischen Symbiose führen.

CD-Tipp: Renaud Garcia-Fons „Linea del Sur“ (enja Records)

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