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Klangart

Nach dem erfolgreichen Verlauf und der großen Publikumsresonanz im vergangenen Jahr findet die Konzertreihe KlangArt in Tony Craggs Skulpturenpark eine Fortsetzung. Im Spannungsfeld von zeitgenössischem Jazz und frei Improvisierter Musik und Weltmusik bietet das Programm 2010 acht Konzerte auf internationalem Niveau.

Mit dem „Skulpturenpark Waldfrieden“ ist am Berghang über dem Tal der Wupper ein magischer Ort entstanden, ein Ort der Stille, der Muße und Kontemplation, der dem alten Namen „Waldfrieden“ einen unerwartet neuen und schönen Sinn gibt. Die künstlerischen Arbeiten Tony Craggs und anderer international bekannter Bildhauer wie Mario Merz, Eduardo Chillida, Jean Dubuffet, John Chamberlain oder Richard Long fügen sich harmonisch in die Topographie und Natur des Parks ein.

Die zur KlangArt geladenen Musiker lassen sich vom Geist des Ortes inspirieren. Musik und bildende Kunst finden im Natur-Raum des Skulpturenparks zu einer organischen Einheit, zu einem Dreiklang. Dieser Akkord aus Natur, Kunst und Musik erklingt vom Frühjahr bis in den Spätsommer hinein, je nach Jahreszeit und Witterung im Ausstellungspavillon oder „open air“ an der Villa Waldfrieden.

Lassen Sie sich, verehrte Kunstbetrachter und Musikhörer, überraschen und verführen von unbekannten und vertrauten Klängen, Rhythmen und Melodien an einem zauberhaften Ort.

E.Dieter Fränzel

Man benutzt zwar ganz unterschiedliche Techniken, um aus Material, seiner Masse und seinen Resonanzen neue Formen zu entwickeln, aber das Abenteuer bleibt dasselbe. Materialien neue Bedeutung geben – und der Wald schaut und hört gespannt zu.

Tony Cragg

Logo Skulpturenpark

KlangArt im Skulpturenpark Waldfrieden

Veranstalter: Cragg Foundation, Wuppertal
Künstlerische Leitung: E. Dieter Fränzel
Gestaltung: wppt:kommunikation
Webdesign: Gudat Consulting
Fotografen: Dennis Scharlau, E. Dieter Fränzel, Juan-Carlos Hernandez, Manfred Rinderspacher, Francesco Dalla Pozza, Dr. Karl-Heinz Krauskopf


Eintrittspreise – inklusiv Skulpturenpark:

Konzerte im Pavillon:

jeweils 19 Euro / 13 Euro ermäßigt*

Open-air Bühne:

jeweils 23 Euro / 17 Euro ermäßigt*

* Ermäßigung für: Rentner, Schüler, Studenten, Arbeitslose und Inhaber einer Saisonkarte des Skulpturenparks Waldfrieden.
Für Kinder bis 7 Jahre ist der Eintritt frei.

Kartenvorverkauf: 

Der Kartenvorverkauf für KlangArt beginnt am 13. März. Außer an der Kasse des Skulpturenparks Waldfrieden sind Tickets an allen Vorverkaufsstellen des NRW-Ticket-Vertriebsnetzes sowie unter www.nrw-ticket.de und der Ticket-Hotline 0180-5001812 (Festnetzpreis 14ct/Minute) erhältlich.

Palette in der Villa Waldfrieden

Konzertbesuch mit anschließendem Abendessen der Palette in der Villa Waldfrieden
€ 68,00 (Pavillon) bzw. € 72,00 (Open Air) pro Person.
Info & Reservierung unter (0202) 506281

Anschrift

Hirschstraße 12,
42285 Wuppertal
Telefon 0202-3172989

SteuerIDNr. 132/5900/2743y

E-Mail: info@skulpturenpark-waldfrieden.de

Web: www.skulpturenpark-waldfrieden.de

Öffnungszeiten: 

Januar bis März  10:00 bis 17:00 Uhr
April bis Dezember 10:00 bis 18:00 Uhr
Montags Ruhetag

Anfahrt:

Anfahrt

 

 

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Programm 2010

SO. 25. APRIL > 18 UHR > Pavillion

> 29 STRINGS <

Gunda Gottschalk, Violine

Joelle Léandre, Kontrabass

Xu Feng Xia, Guzheng

Drei international renommierte Improvisationskünstlerinnen, Global Player wie Peter Kowald, mit dem sie in früheren Zeiten musikalisch und freundschaftlich verbunden waren. Nur einmal haben sie bisher im Trio zusammen gespielt, bei einem Festival in San Franzisco: Die studierte Geigerin Gunda Gottschalk, die das Wuppertaler Improvisationsorchester mit gegründet hat, die Kontrabassistin Joëlle Léandre, die unter anderem bei John Cage und Morton Feldman studierte, bevor sie zur freien Musik kam und Xu Fengxia, die an klassischen chinesischen Saiteninstrumenten geschulte Virtuosin, die noch kurz vor seinem Tod mit Peter Kowald zusammen spielte. Sie spielen solo, im Duo und Trio: auf 29 Saiten !

CD-Tipp: Peter Kowald “Global Village” (free elephant)
*In Verbindung mit der Peter Kowald Gesellschaft / ort e.V.

SO. 30. MAI > 18 UHR > Pavillion

> Klingende Steine schwingende Saiten <

Limpe Fuchs & Zoro Babel

Musik machen im Zeitfluss, mit Einfachheit und Emotion. Limpe Fuchs und Zoro Babel lassen sich ein auf die Resonanz des Aufführungsortes und entwickeln dazu die musikalischen Ideen. Sie benutzen die Fülle des Klangmaterials: Variable Holz - und Steinreihen, klingende Bronze in den Pendelsaiten, und Instrumente wie Fell- und Bronzetrommeln, Violine, Holzhorn. Limpe Fuchs ist eine der phantasievollsten Klangkünstlerinnen der experimentellen Musikszene, der Perkussionist Zoro Babel hat sich als Komponist für Theater und Film und als Klangregisseur bekannt gemacht. Im Dialog bilden sie Klangereignisse, im Spiel der Gegensätze und Gemeinsamkeiten. Ein Ausspruch des Komponisten Helmut Lachenmann: „Ich bin auf der Suche nach dem Klang, die Limpe Fuchs hat ihn schon gefunden“.

„Occhio - Momente 2” (Seven Legged Spiders)

SA. 19. JUNI > 19 UHR > Open Air

> PRIMAVERA EN SALONICO <

Savina Yannatou, Gesang

Kostas Vomvolos, Kanoun, Akkordeon

Yannis Alexandris, Oud, Gitarre

Kyriakos Gouventas, Violine

Harris Lambrakis, Nay

Michalis Siganidis, Kontrabass

Kostas Theodorou, Perkussion

Savina Yannatou ist als Sängerin traditioneller griechischer Lieder ebenso bekannt wie als Interpretin klassischer Kompositionen und als Vokalistin in freier Improvisation. Mit ihrem Ensemble Primavera en Salonico nahm sie sich der Tradition der sephardischen Lieder an und widmet sich der Musik des Mittelmeerraumes und des Mittleren Ostens. „Die griechische Sängerin zeigt einmal mehr, dass sie längst einen Platz in der ersten Liga der Weltmusik verdient hat. Mit grandioser Begleitung führt sie musikalische Ingredienzien aus Okzident und Orient zusammen.“, vermerkt der Musikjournalist Nick Joyce (Radiomagazin/Schweiz).

„CD-Tipp: Savina Yannatou Primavera en Salonico “Songs Of An Other” (ECM)

SO. 20. JUNI > 18 UHR > Open Air

> TRIBUTE TO CHARLIE MARIANO <

Bobby Stern, Saxofon

Philip Catherine, Gitarre

Jasper van't Hof, Piano

Dieter Ilg, Bass

Aldo Romano, Schlagzeug

„He’s Gone“, so heißt eine berührende Ballade des großen Altsaxofonisten und musikalischen Weltbürgers Charlie Mariano, der im Juni 2009 verstarb. Seine Musik aber lebt. Jetzt spielen einige der wichtigsten Weggefährten seiner europäischen Jahre die Musik, die sie mit ihm teilten. Tastenderwisch Jasper van’t Hof und Saitenzauberer Philip Catherine gründeten 1973 mit Mariano und mit Aldo Romano am Schlagzeug die Gruppe Pork Pie, eine der einflussreichsten Jazzrock-Formationen in Europa. Der profilierte Kontrabassist Dieter Ilg gehörte in Marianos letzten Lebensjahren zu dessen bevorzugten Partnern. Den Saxofon-Part übernimmt Bobby Stern, Marianos erste Wahl, wenn der in den letzten Jahren ein Gegenüber am Saxofon suchte.

„Occhio - Momente 2” (Seven Legged Spiders)

SO. 4. JULI > 18 UHR > Open Air

> DEVIL QUARTET <

Paolo Fresu, Trompete

Bebo Ferra Gitarre

Paolino Dalla Porta, Kontrabass

Stefano Bagnoli Schlagzeug

„Ursprünglich von Miles Davis beeinflusst, emanzipierte sich Paolo Fresu als einer der besten Jazztrompeter Europas. Fresu ist ein überzeugter Grenzgänger zwischen den Stilen: Ob in Bebop oder Balladen, Soul Jazz oder Fusion. Im Zusammenspiel mit dem Gitarristen Bebo Ferra, dem Bassisten Paolino Dalla Porta und Stefano Bagnoli am Schlagzeug gelingt es Fresu, ein bemerkenswertes Spektrum an tonaler Aussagekraft und Modulation auszuschöpfen. Paolo Fresu ist künstlerischer Leiter des Festivals „Time in jazz“in Berchidda, seinem Geburtsort auf Sardinien, er wurde mit dem europäischen Jazzpreis Django d’Or als bester europäischer Musiker ausgezeichnet, sein aktuelles Duo-Album mit Ralph Towner erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

CD-Tipp: Paolo Fresu Devil Quartet „Stanley Music!“ (Blue Note)

FR. 27. August > 20 UHR > Open Air

> GRAND MIT VIEREN <

Günter Baby Sommer, Schlagzeug

Manfred Schoof, Trompete

Gianluigi Trovesi, Klarinette

Barre Phillips, Bass

„Im September 1981 kam es bei einem Konzert der Jazz Werkstatt in Peitz zu einer Ost-West-Begegnung der besonderen Art: der Trompeter Manfred Schoof aus Köln, der italienische Klarinettist Gianluigi Trovesi, der amerikanische Bassist Barre Phillips und der Dresdner Schlagzeuger Günter Baby Sommer traten gemeinsam auf. Zu der Zeit war die brandenburgische Kleinstadt für die Musikfreunde aus allen Teilen der DDR das Mekka des Jazz, wie hierzulande das Moers-Festival. Der Mitschnitt von damals ist nun unter dem Titel “Grand mit Vieren” als CD erschienen. Das Wuppertaler Konzert ist eine der seltenen Gelegenheit die vier Musiker, die sich auf Initiative von Baby Sommer nach fast drei Jahrzehnten wiedervereinigt haben, zusammen zu erleben.

CD-Tipp: Sommer – Schoof – Trovesi – Phillips „Peitzer Grand Mit Vieren“ (Jazzwerkstatt)

SA. 28. August > 19 UHR > Open Air

> SOLEDAD <

Manu Comté, Akkordeon

Jean-Frédéric Molard, Violine

Alexander Gurning, Piano

Patrick De Schuyter, Gitarre

Géry Cambier, Kontrabass

Das Ensemble SOLEDAD wurde 1995 in Brüssel gegründet, als fünf junge Musikstudenten ihre gemeinsame Leidenschaft für Astor Piazzolla entdeckten. SOLEDAD wurde eines der ersten Ensembles, die sich auf die Interpretation des Tango Nuevo spezialisierten. Aber auch Stücke von Egberto Gismonti und Igor Stravinsky sowie eigene Kompostionen gehören zum Repertoire. Die gewählte Besetzung mit Akkordeon/Bandoneon, Violine, Klavier, Gitarre und Kontrabass vereint klassische Virtuosität mit einem hohen emotionalen Gehalt. „Soledad verbinden Intelligenz, Können und Sex-Appeal“, so äußerte sich begeistert die klassische Pianistin Martha Argerich nach einer Konzertbegegnung.

CD-Tipp: „Soledad In Concert“ (enja)

SO 29. August > 18 UHR > Open Air

> DUO <

Jean Luc Ponty & Wolfgang Dauner

Bereits 1967 kam es zum ersten Zusammentreffen und zu Plattenaufnahmen von Wolfgang Dauner und Jean Luc Ponty. In dieser Zeit begann Ponty, eine elektrische Violine zu verwenden. Er spielte mit Frank Zappa, mit John McLaughlins Mahavishnu Orchestra und war mit eigenen Projekten in den USA erfolgreich. Wolfgang Dauner hatte ein Piano-Trio, bevor er die Fusionband Et Cetera gründete und später mit dem United Jazz and Rock Ensemble Erfolge feierte. Er war Leiter der Radio Jazz Group Stuttgart, machte Kinder- und Jugendsendungen für das Fernsehen, war Produzent bei Konstantin Wecker, komponierte Filmmusik, schrieb Orchesterwerke und eine Jazz-Oper. Die erneute Begegnung von Ponty und Dauner ist ein seltenes musikalisches Erlebnis: „Die Zeit intensiv zu nutzen, sie durch bewusstes Erleben zu verdichten, dieser Zug der reiferen Jahre trägt bei Dauner und Ponty Früchte. Intensiv und sensibel ist ihre Musik, die den Jazz mit der Disziplin der Klassik verbindet.“ schrieb Harald Ruppert (Südkurier).

CD-Tipp: Jean Luc Ponty “The Acatama Experience” (Koch Records)
Wolfgang Dauner – Jean Luc Ponty u.a. „Free Action“ (MPS))


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